Prof. Dr. phil. habil. Bernd Enders
Wilhelm-Mentrup-Weg 10, 49082 Osnabrück
Lebenslauf
- Geb. 1947 in Siegen, 1966 Abitur, danach Bundeswehrdienst
- Von 1968 bis 1971 Studium an der PH Westf.-Lippe (Abt.
Siegerland), Staatsprüfung für das Lehramt an Grund-
und Hauptschulen
- ab 1971 Studium der Schulmusik an der Staatl.
Musikhochschule Köln (Hauptfachinstrument Klavier, im Nebenfach Violine und Querflöte)
sowie Musikwissenschaft, Philosophie u. Pädagogik
an der Universität zu Köln mit Staatsprüfungen in allen
vier Fächern für das Lehramt an Gymnasien (von 1974 bis 1976)
- ab 1972 Tätigkeit als Instrumentallehrer in Klavier an der
Jugendmusikschule Siegen, später an der Rheinischen Musikschule der Stadt
Köln
- 1974 Verehelichung mit der Schulmusikerin und
Gesangspädagogin Hendrikje Enders, geb. Jansen-Winkeln (seit 1983
als Gesangsdozentin in der Lehramtsausbildung tätig)
- 1976 Tätigkeit als nebenamtliche Lehrkraft im Fach Musik am
Apostelgymnasium in Köln
- 1978 Referendariat, Zweite Staatsprüfung für
das Lehramt an Gymnasien (1979, "mit Auszeichnung") und
anschließendem Schuldienst als Studienrat in
Büttgen/Kaarst
- 1979 Geburt der Tochter Saskia
Maria (2.8.)
- 1980 die Promotion an der Universität zu Köln
in Syst. Musikwissenschaft (Schwerpunkt Musikpsychologie) mit den
Nebenfächern Pädagogik und Philosophie (Thema der
Dissertation: Studien zur Durchhörbarkeit und
Intonationsbeurteilung von Akkorden)
- Seit 1981 Akad. Rat/Oberrat in Musik/Musikwiss.
an der Universität Osnabrück, dort verantwortlich für
den
Schwerpunkt 'Apparative Musikpraxis / Musikelektronik' in den Lehramts-
u. Magisterstudiengängen
- 1984 Geburt der Tochter Leonie Henrika (25.8.)
- 1986 Habilitation an der Universität Osnabrück
in Syst. Musikwissenschaft, Ernennung zum Privatdozenten
- Mitglied im Gründungsvorstand der Osnabrücker Wissenschaftlichen Gesellschaft (OWiG), 2011 erneut in den Vorstand gewählt
- 1990 Ernennung zum Apl. Prof.
- Ab 1981 zahlreiche Veröffentlichungen, Vorträge u.
Rundfunksendungen besonders zu musiktechnologischen Themen in der
Musikwissenschaft, Musikpädagogik und Musikkultur
- 1986 Leitung. der Projektgruppe (CAMI-Project) zur Entwicklung
einer musikspezifischen Autorensprache, seitdem Erstellung von
Musik-Software u. Herausgabe interaktiver Musiklehr/lernprogramme (Computerkolleg
Musik, publiziert seit 1990, seit 2002 auch in englischer
Version)
- Wiss. Berater bei dem vom niedersächsischen Kultusminister
initiierten Modellversuchs 'Neue Technologien u. Schule',
außerdem ständiger Mitarbeiter bei der Fachzeitschrift MuB,
Mitglied verschiedener Arbeitskreise und Gesellschaften
- Erstellung des künstlerischen und inhaltlichen
Gesamtkonzepts der 1991 ins Leben gerufenen Osnabrücker Biennale
'KlangArt' (Festival mit int. Künstlern, Fachausstellung), Koordination
und Leitung des in die KlangArt integrierten internationalen wiss.
Kongresses 'Neue Musiktechnologie' an der Universität
Osnabrück, zuletzt 2001
- 1992 Ruf auf die Professur für Musik im 20.
Jahrhundert unter Einschluß neuer Musiktechnologien u.
Medienkunde am Musikwissenschaftlichen Institut der
Universität zu Köln (VW-Stiftungsprofessur)
- 1994 Ruf an die Universität Osnabrück auf eine Professur
für Systematische Musikwissenschaft mit Schwerpunkt
"Musikelektronik / Musik und Medien / Musikinformatik"
- 1996 Durchführung des ersten, international organisierten
virtuellen Musikseminars (Übersicht)
- 1997 Gründung der Forschungsstelle Musik- und
Medientechnologie (FMT) an der Universität Osnabrück, seitdem ihr
geschäftsführender Leiter
- seit 1997 Mitglied im Bundesfachausschuß "Musik und Medien"
des Deutschen Musikrats, einige Jahre als Vorsitzender
- 1999
Forschungsreise nach Hongkong (DAAD-gefördert, Planung und
Durchführung von Projekten mit dem Hongkong Institute of Education (CCA))
- 1999 bis 2001 Dekan des Fachbereichs Erziehungs- und
Kulturwissenschaften an der Universität Osnabrück,
Mitglied in verschiedenen Gremien,
in dieser Zeit u.a. Aufbau des musikwiss. Internetverlags epOs-music und Leitung
des DFG-Projekts MUSITECH
(zusammen mit Prof. Dr. B Müßgens, Prof. Dr. O. Vornberger, Dr.
E. Cordes)
- 2001-2003 Vorsitzender des Promotionsausschusses des FB 3
- 2002-06 Fachsprecher der Facheinheit Musik /
Musikwissenschaft
- seit 2002 Gründungs- und Vorstandsmitglied des Instituts virtUOS an der Universität
Osnabrück, Leitung von Drittmittelprojekten
- 2005 und 2007 Organisation von Symposien zur Systematischen
Musikwissenschaft
- SS 2009 Gastprofessor der Karl-Franzens-Universität Graz
(Musikwissenschaftliches Institut) und Seminare am Musikwiss. Inst. der Universität Wien