Universität Osnabrück 

Wintersemester 00/01 
Seminar: Einführung in die Musikpädagogik 
Dozent: Prof. Dr. B. Müßgens
Seminararbeit von: 

Nicole Vorwerk 
Studiengang: gymnasiales Lehramt 
3. Semester

 

Notengebung im Musikunterricht

Einleitung

"Notengebung im Musikunterricht", ein Thema zu dem es kaum Literatur gibt. Fragt man jedoch bei Musiklehrern nach, wirft gerade diese Thematik   Probleme auf und zwar deutlich mehr als zu anderen Fragen, zu denen es teilweise Material in großen Mengen gibt.

Der Grund, warum diese Thematik wenig Beachtung findet, sind sicherlich die Schwierigkeiten, die die Notengebung im Fach Musik mit sich bringt: Das Fach Musik   hat in der Schule noch um sein Ansehen als ein Fach, indem Leistung erwartet wird, zu kämpfen. Es wird häufig nicht als vollwertiges Fach angesehen. Zusätzlich   dazu ist Musik kein Fach, in dem rein kognitives Wissen abgefragt wird und werden soll.

Inhalt:

1. Definition Leistung/ Leistungsbewertung

2. Leistungsbewertung nach dem Niedersächsischen Schulgesetz

3. Leistungsbewertung im Musikunterricht

3.1. Probleme

3.2. Unter welchen Voraussetzungen kann eine Leistungsbewertung im Musikunterricht erfolgen?

4. Kopfnoten  - eine neue zusätzliche Herausforderung für jetzige und künftige Lehrer

5. Literaturverzeichnis

Notengebung im Musikunterricht

1. Definition von Leistung/Leistungsmessung

Stellt man sich die Frage, wie man Leistungen im Musikunterricht bewerten will, muss man sich zuerst die Bedeutung des Begriffes"Leistung" klar  machen. In Lexika, wie z.B. Encarta wird als"Leistung" das von der Schule verlangte und vom Schüler zu erbringende Ergebnis seiner Lerntätigkeit  gesehen. Das bedeutet, wenn ein Schüler das vom Lehrer Verlangte erfolgreich nachweist, zeigt er die volle Leistung und wird somit eine gute Note bekommen. Ist  die Differenz zwischen dem Verlangten und der erbrachten Leistung sehr groß, fällt die Bewertung dementsprechend schlechter aus.

Die Leistungsmessung, nach Encarta, dient als Mittel, dem Schüler eine Rückmeldung über seine Leistung zu geben, um die Leistungsbereitschaft anzuregen, zu  erhalten oder zu fördern. Bei der Leistungsmessung werden familiäre Voraussetzungen meistens nicht berücksichtigt. Dies ist auch ein typisches Merkmal unserer  Leistungsgesellschaft.

Die Leistungen eines Schülers können unterschiedlich gemessen werden:

- Zum einen kann der Leistungsfortschritt jedes einzelnen Kindes gemessen werden ( Individuelle Bezugsnorm). Dabei wird die neu erbrachte Leistung mit der  alten verglichen, z.B. die Fehleranzahl in Diktaten.

- Wird die erbrachte Leistung in Noten ausgedrückt, ist eine Leistungssteigerung nicht unbedingt erkennbar (Kriteriumsorientierte Bezugsnorm).

- Zuletzt kann die Leistung in den Leistungsstand der gesamten Klasse eingeordnet werden (Soziale Bezugsnorm). Der Leistungsstand der Klasse kann jedoch  von Region zu Region stark unterschiedlich sein.

2. Leistungsbewertung nach dem Niedersächsischen Schulgesetz

Ich habe im Internet nach dem Begriff"Leistungsbewertung" gesucht und bin dabei auf einen Artikel gestoßen, der in dem Heft  „SV-Nachrichten der Bezirksregierung Weser-Ems" erschienen ist

( www.datenautobahn.de/SV-Berater ).

Auf dieser Seite stand einiges, was man als Lehrer, in Hinblick auf die Zensurenvergabe, wissen sollte.

So steht in § 80.3 NSchG:"Schülerrat und Klassenschülerschaften sind von der Schulleitung oder der zuständigen Konferenz vor allem über die  Organisation der Schule und die Leistungsbewertung, zu hören."

Damit alle Schüler gleiche Voraussetzungen haben, müssen sie über die Bewertungskriterien informiert werden. Das bedeutet, die Gewichtung von mündlichen und  schriftlichen Zensuren, muss den Schülern von Anfang an mitgeteilt werden. Auch bei schriftlichen Arbeiten muss den Schülern klar sein, wie viele Punkte sie für  bestimmte Aufgaben bekommen. Über das Zustandekommen von Noten muss Klarheit und Offenheit herrschen. Bei mündlichen Noten ist es z.B. besonders wichtig  kontinuierlich Leistung zu bewerten.

Um die Effektivität des Unterrichts zu steigern, die sich in den Zeugnissen und Noten wiederspiegelt, sind auch Erörterungen mit den Schülern wichtig. So sollten  nach und vor schriftlichen Arbeiten Probleme, die von Schülern kommen, besprochen und Lösungen gesucht werden.

Bei der Leistungskontrolle muss natürlich zwischen Alter der Schüler und den verschiedenen Schulformen unterschieden werden.

Für das Fach Musik ist Leistungsbewertung von großer Bedeutung. Benotung im Fach Musik gab es nicht immer und noch nicht so lange, wie in anderen Fächern,  vor allem Hauptfächern. Würden Musiknoten wieder abgeschafft werden, bedeutete das eine Abwertung des Faches.

  3. Leistungsbewertung im Musikunterricht

Wie schon in der Einleitung erwähnt, ist die Leistungsbewertung im Musikunterricht kein ausführlich behandeltes Thema, sucht man nach Literatur. Dies hängt wohl  besonders auch damit zusammen, dass Musik kein rein kognitives Fach ist.

Jedoch hat eine Studie, die 1965 von WEISS durchgeführt wurde und die sich mit der Bewertung von Mathematikarbeiten beschäftigte, ein interessantes Ergebnis  geliefert. So wurden in Mathematik, einem fast ausschließlich kognitivem Fach, Arbeiten sehr unterschiedlich bewertet.  Man gab verschiedenen Lehrern die gleichen Arbeiten. Jedoch wurden zu bestimmten Arbeiten, Bemerkungen über die Leistung der Schüler gemacht, z.B., dass ein  bestimmter Schüler besonders schlecht sei oder auch besonders gut. Der Versuch wurde in den Klassen vier und fünf durchgeführt. In den Klassen vier gaben 153  Lehrer für das gleiche Ergebnis Noten von 1-5, in den Klassen fünf, Noten von 2-5.

Der Versuch zeigt, dass in allen Fächern Bewertungen schwierig sind, und dass man sich durch von außen kommende Bemerkungen auch leicht beeinflussen lässt.  Um dies zu verhindern, muss man sich dies immer vor Augen halten. Dann ist es möglich, gerecht zu bewerten.

Jedoch tauchen Probleme auf, die eine gerechte Bewertung erschweren. Oft unterrichtet man als Musiklehrer nur ein bis zwei Wochenstunden Musik in einer Klasse.  Dies ist nicht nur ein Problem des Faches Musik, sondern auch eines der anderen"Neben- oder Ausgleichsfächer". Auch schon allein der  ebenbenutzte Begriff stellt ein Problem dar. Häufig wird in der Öffentlichkeit das Fach Musik als"nicht so wichtig" eingestuft oder auch als Fach, in  dem es keine schlechten Noten geben darf. Werden schlechte Noten gegeben fällt die Rechtfertigung schwerer als in anderen Fächern, wenn keine schriftlichen  Arbeiten vorliegen.  So kommt es häufig auch dazu, dass Lehrer in Musik keine richtig schlechten Noten geben oder Musik zum Lernfach degradiert wird, in dem durch Tests nur  kognitive Fähigkeiten abgeprüft werden und der Hör- und Praxisanteil zu kurz kommt.  Es treten Unsicherheiten auf, da Lehrer nicht wissen, wie praktisch-orientierter Unterricht bewertet werden kann.

Um diesen Problemen zu begegnen hat Rainer Schmitt"Kriterien zur Bewertung von Schülerleistungen im Musikunterricht" zusammengestellt und  unter diesem Titel in der Zeitschrift"Musik und Bildung" veröffentlicht. Er bezieht sich auf den Lehrplan der 5. und 6. Klassen in  Baden-Württemberg, der aber wie die meisten anderen Lehrpläne dieser Altersgruppe, das"Musizieren" und"Musikhören" an  vorderster Stelle sieht und die"Musiklehre" an letzterer.

Rainer Schmitt hat nun einen Katalog entwickelt, in dem er Fragen zu verschiedenen Unterrichtsaktivitäten aufzählt, die einem die Bewertung erleichtern sollen.

Die Bewertungskriterien zur Verbalisation  sollen dem Lehrer helfen, aus seinen Aufzeichnungen zu Unterrichtsgesprächen, eine Bewertung des Schülers zu  ermöglichen, in wie weit er fähig ist musikbezogene Aktivitäten sprachlich umzusetzen:

 
-Wie groß ist die Aktivität des Schülers bei der Projektplanung oder der Planung sonstiger Unterrichtsvorhaben?
-Wie steht es um die Beteiligung an Gesprächen und Diskussionen?
-Entwickelt der Schüler eine fachgerechte Diktion?
-Setzt er sich aktiv für Problemlösungen ein?
-Wie weit hat er die Fähigkeit entwickelt, sich über Musik mit seinen Mitschülern verbal zu verständigen?

Da sich nicht jeder Schüler gerne verbal äußert, ist es natürlich wichtig, weitere Bewertungskriterien zu verwenden. Eine weitere Möglichkeit bietet die  Transformation . Hierbei soll der Schüler Musik in Zeichen oder Bewegungen umsetzen. Dabei können besonders schriftliche Zeichen Auskunft geben über das  musikalische Verständnis der Schüler:
-Ist der Schüler imstande, Unterschiede oder Veränderungen in der auditiven Wahrnehmung seinem Alter und seinen musikalisches   Vorkenntnissen entsprechend durch adäquate Zeichen oder Bewegungsvorgänge mitzuteilen?
-Zeigt er Phantasie in der Erfindung von Notations- oder Bewegungsformen?
-Inwieweit kann der Schüler akustische Eindrücke einem musikalischen Schriftbild zuordnen?
-Hat er die Fähigkeit entwickelt, einen Notentext in bestimmte Klangerwartungen umzusetzen?
-Kann er einem musikalischen Prozess im Notentext folgenn?
-Bis zu welchem Grad hat sich im Verlauf kreariver Übungen die Fähigkeit zur Koordination der Sinne entwickelt?
-Wie schnell und in welcher Weise reagiert der Schüler auf akustische Reize?
-Kann er sich für längere Zeit auf musikalische Prozesse konzentrieren?
-Zeigt der Schüler bei kreativen Transformationsvorgängen zur Musik soziales Verhalten in differenzierten Formen (z.B. Führen und   Sich-Führen lassen)?

Auch beim Musizieren, ist es möglich Schüler zu bewerten. Die Schüler sollen sich beim Musizieren mit dem Material aktiv auseinanderzusetzen. Damit die kreativen  Fähigkeiten der Schüler nicht belastet oder gestört werden, muss die Beobachtung unauffällig geschehen. Nach dem Musizieren, sollte die gemeinsame Arbeit  besprochen werden und besonders gute Leistungen hervorgehoben werden. Die nachfolgenden Fragen behandeln also die Produktivität der schulischen Leistung:

 
-Leistet der Schüler originelle und individuelle Beiträge zu musikalischen Gestaltungsaufgaben?
-Zeigt er Selbsttätigkeit und Bereitschaft zur Entfaltung eigener schöpferischer Kräfte?
-Zeigt er Geschicklichkeit im Umgang mit instrumentalen Mitteln (z.B. Orff-Instrumenten, Stimme, technische Medien)?
-Ist der Schüler dort, wo es das gemeinsame Musizieren erfordert, anpassungsfähig (musikalische Sozialisation)?
-Welches Niveau haben Improvisationsergebnisse?

Das musikalische Wissen ist für eine umfassende Bewertung natürlich weiterhin von Bedeutung, wobei jedoch nicht mehr beigebracht werden sollte, als das, was  zur Umsetzung und zum Verstehen musikalischer Sachverhalte nötig ist:

 
-Hat sich der Schüler die zum Umgang mit bestimmten musikalischen Sachverhalten notwendigen Grundkenntnisse erworben?

  " Bei der Bewertung von individuellen Schülerleistungen im Musikunterricht muss die Verhaltensbeobachtung Vorrang haben vor der Ermittlung kognitiver   Fähigkeiten."

 (Rainer Schmitt)

 Damit Noten begründet werden können, ist natürlich schriftliche Fixiertheit wichtig. Schriftliche Fixiertheit muss jedoch nicht nur einfach in Arbeiten, sondern kann  auch durch Aufsätze erfolgen. Weitere Möglichkeiten Leistung abzufragen, entstehen bei der Transformation. So können auch Zeichnungen angefertigt oder  Choreographien erstellt werden. Nach dem gemeinsamen Musizieren oder Besuchen von Konzerten, können z.B. Höreindrücke oder Inszenierungen schriftlich  beschrieben werden.

Leistung und Wissen aber auch Schülermeinungen über den Unterricht, werden immer öfter durch Evaluationen überprüft. (Siehe auch das Referat von Carina  Sperling: Leistungsbewertung im Musikunterricht, Evaluation an Schulen.)

Bei den vorhin geschilderten Möglichkeiten, Musikunterricht bewerten zu können, muss gesagt werden, dass dies jedoch nur bei einer erhöhten Stundenzahl möglich  ist. Das heißt, für den Musikunterricht in einer Klasse müssten mindestens drei Stunden zur Verfügung stehen. Einige Punkte in den Rahmrichtlinien (für das  Gymnasium), wie das Einrichten von Musikklassen, kommen dieser Forderung zwar schon nach, doch die Umsetzung bringt sicherlich viele Probleme mit sich.  (Siehe auch das Referat von Arndt Beuermann: Leistungsbewertung im Musikunterricht, die Rahmrichtlinien.)

Wird die Unterrichtsstundenzahl für den Musikunterricht nicht ansteigen, muss auch damit gerechnet werden, dass das musikalische Wissen der Kinder immer weiter  auseinander klaffen wird. Manche Kinder haben die Möglichkeit, privat Musikunterricht an Musikschulen zu bekommen, andere jedoch aus finanziellen Gründen  nicht.

4. Kopfnoten  - eine neue zusätzliche Herausforderung für jetzige und zukünftige Lehrer

Ab dem letzten Schulhalbjahr, spielen die Kopfnoten wieder eine Rolle."Wieder", da es ja schon einmal Noten gab, die das Sozial- und  Arbeitsverhalten von Kindern bewerteten. Damals hießen sie jedoch anders: Betragen, Fleiß, Mitarbeit und Ordnung.

Die meisten Bundesbürger, rund 62% (nach einer Forsa-Umfrage), waren der Meinung, dass diese Noten in das Schulzeugnis gehören. Auch die Fehlstunden, die in  manchen Bundesländern nicht auf den Zeugnissen standen, stehen jetzt in Niedersachsen wieder auf dem Zeugnis.

Von den Kopfnoten sollen besonders schwächere Kinder profitieren, die sich im Unterricht zwar Mühe geben, aber keine guten Noten schreiben. Die Forderung  nach Kopfnoten kam auch von den Betrieben. Die Betriebe beklagten sich über die schlechte Vergleichbarkeit von Noten. Aus den Zeugnissen sei auch nicht  erkennbar, wie arbeits- und lernwillig Schüler sind. Da ein großer Unterschied zwischen schulischer Leistung und praktischer Geschicklichkeit bestehen kann, ist für  viele Unternehmer Fleiß und Sozialverhalten wichtiger, als gute Noten.

Die Kopfnoten stellen also, die"Schlüsselqualifikationen" für den Arbeitsmarkt dar. Die Schüler werden bis zum 10. Schuljahr mit diesen Kopfnoten  bewertet.

Im Verfahren, wie Kopfnoten gegeben werden sollen, wurden verschiedene Festlegungen gemacht:

- Es gibt vier standardisierte Bemerkungen, denen Noten von 1  - 4 entsprechen:

1. verdient besondere Anerkennung
2. entspricht den Erwartungen in vollem Umfang
3. entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen
4. entspricht nicht den Erwartungen

- Diese Bemerkungen können durch eigene, durch die Klassenkonferenz festgelegte, Gesichtspunkte ergänzt werden, oder durch freie entsprechende  Formulierungen ersetzt werden.

- Die Bewertung erfolgt durch Beschluss der Klassenkonferenz, wobei sich die Noten durch Beobachtungen der Schüler, auch über den Unterricht hinaus,  erstrecken.

- Die Bewertung des Arbeitsverhaltens bezieht sich vor allem auf die Gesichtspunkte Leistungsbereitschaft und Mitarbeit, Ziel- und Ergebnisorientierung,  Kooperationsfähigkeit, Selbständigkeit, Sorgfalt und Ausdauer, Verlässlichkeit.

- Die Bewertung des Sozialverhaltens bezieht sich vor allem auf die Gesichtspunkte Reflexionsfähigkeit, Vereinbaren und Einhalten von Regeln  - Fairness,  Konfliktfähigkeit, Hilfsbereitschaft und Achtung anderer, Übernahme von Verantwortung, Mitgestaltung des Gemeinschaftslebens.

Hieraus ist erkennbar, dass die Bewertung von Sozial- und Arbeitsverhalten, relativ frei gestellt ist. Da meine Eltern beide als Lehrer arbeiten, war es mir möglich die  unterschiedlichen Entwürfe zur Bewertung zu vergleichen. Viele Kollegien arbeiten einen Plan aus, in dem jeder Fachlehrer seine Noten für das Sozial- und  Arbeitsverhalten eines Schülers eintragen kann. Dabei werden den Noten Formulierungen zugewiesen, durch die eine Bewertung erleichtert wird. Beispiele für die  Note 1 im Arbeitsverhalten, könnten sein: entnimmt selbständig Informationen, erkennt Zusammenhänge . Beispiele für eine 4 wären: kommt häufig zu spät, erledigt  Hausaufgaben zu unregelmäßig .

Es bleibt allerdings die Frage, ob es möglich ist, das soziale Verhalten der Kinder zu bewerten. Kinder können sich nicht den ganzen Tag verstellen, dass heißt, in der  Schule"lieb" und"artig" zu den Mitschülern sein und außerhalb der Schule andere Kinder ärgern und sich unkollegial verhalten.  Insofern ist eine Bewertung auf jeden Fall möglich. Nur ist es für einen Lehrer sicherlich schwierig, die Kinder so genau zu beobachten, dass eine gerechte  Bewertung möglich ist. Vor allem muss eine Gewichtung der Bewertung unterschiedlichen Fachlehrer erfolgen, dass heißt Lehrer, die in einer Klasse mehrere  Wochenstunden unterrichten, müssen mehr Einfluss auf die Zensuren haben können, als Lehrer mit nur einer oder zwei Fachstunden in der Woche.

Literatur :

Lohmann, Werner: Leistungserfassung  - Leistungsbeurteilung  - Leistungsbewertung, in: Handbuch des Musikunterrichts, Bd.1, Primarstufe, Hrsg.  Helms; Schneider; Weber, Gustav Bosse Verlag, Kassel 1997, S. 63-69

Lohmann, Werner: Leistungserfassung  - Leistungsbeurteilung  - Leistungsbewertung, in: Handbuch des Musikunterrichts, Bd.2, Sekundarstufe I, Hrsg.  Helms; Schneider; Weber, Gustav Bosse Verlag, Kassel 1997, S. 49-55

Lohmann, Werner: Leistungserfassung  - Leistungsbeurteilung  - Leistungsbewertung, in: Handbuch des Musikunterrichts, Bd.3, Sekundarstufe II,  Hrsg. Helms; Schneider; Weber, Gustav Bosse Verlag, Kassel 1997, S. 43-48

Jünger, Werner: Zur Problematik der Notengebung im Fach Musik, in: Zeitschrift für Musikpädagogik 52 (1989), S. 13-18

Schmitt, Rainer: Erfolgs- und Leistungskontrolle, in: Handbuch Musikunterricht Grundschule, hrsg. Gundlach, Willi. Schwann-Bagel Verlag, Düsseldorf 1984, S.  340-354

Schmitt, Rainer: Kriterien zur Bewertung von Schülerleistungen im Musikunterricht, in: Musik und Bildung 13 (1981), S. 396-398

Warnking, Gregor: SV-Nachrichten der Bezirksregierung Weser-Ems, Internet: www.datenautobahn.de/SV-Berater

Nohl, Andreas: Leistung (Pädagogik), aus: Encarta 2001

Fritz, Katharina: Leistungsmessung (Pädagogik), aus: Encarta 2001

Links zu Informationsseiten über Kopfnoten:

www.nibis.ni.schule.de/~hsweener/sl-deutsch

http://www.stadtelternrat-hannover.de/