Fachbereich 3

Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik


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Von Pythagoras bis Alois Hába - Tonsysteme, Stimmungen, Intonationen im Wandel der Zeit

Dozentin/Dozent

Prof. Dr. phil. Christoph Louven

Beschreibung

Musiktheoretiker und -praktiker aller Zeiten und Kulturen haben sich immer wieder mit der Frage nach dem idealen Stimmungssystem für ihre Musikinstrumente beschäftigt. Erst durch die Festlegung eines verbindlichen Systems wird das physikalisch unendlich feine Kontinuum der Tonhöhen für den Menschen versteh- und damit musikalisch verwertbar. Seit jeher haben aber nicht allein musikalische Erwägungen die Überlegungen beeinflusst. Vielmehr gehen immer auch physikalische, wahrnehmungspsychologische, philosophische und/oder religiöse Erwägungen in die Argumentationen mit ein. Insofern spiegelt sich in der Entwicklung der Stimmungssysteme von der Antike bis zur Gegenwart immer auch die Entwicklung der europäischen Geistesgeschichte.
Ziel der Vorlesung ist es, auf der Grundlage historischer, akustischer und psychologischer Überlegungen diese Entwicklung aufzuzeigen und nachvollziehbar zu machen. Neben der europäischen Tradition werden hierbei auch Beispiele außereuropäischer Tonsysteme zum Vergleich herangezogen

Semester SS 2021
Raum und Zeit 11/328
Veranstaltungsart Vorlesung
SWS 2
ECTS 2/4

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