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Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik


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News-Archiv

Kemp-Preis 2021/22

Im November 2021 fand die Auswahl für den Kemp-Preis 2021/2022 statt. Mit drei wunderbaren Beiträgen machten die Bewerber der Jury die Wahl des Gewinners nicht leicht.

Den ersten Platz erhielt Marie Leinpinsel an der Querflöte, an zweiter und dritter Stelle folgen Maximilian Westkemper am Jazzklavier und Marie Potthoff am Horn.

Wir bedanken uns bei den drei Teilnehmenden für ein tolles Programm auf hohem Niveau!

A Christmas Festival in Brass, 02.12.2021

Am Donnerstag, den 02. Dezember 2021, fand in der Ev. Kirche Kripplein Christi in Glandorf ein weiteres Weihnachtskonzert von Musikern unseres Instututes statt.

In gemütlicher Atmosphäre gab das Blechbläserquintett der Universität Osnabrück Ihre Version von klassischen und auch unbekannteren Weihnachtsliedern zum Besten, unter anderem mit eigenen Arrangements von Malte Julitz und Peter Witte. Abgerundet wurde der Abend durch zwei besinnliche Kurzgeschichten.

Eine Wiederholung dieses gelungenen Konzertes ist bereits in Planung!

...und wir zünden Lichter an, Adventskonzert am 28.11.21

Am Abend des 28. Novembers 2021 fand das Adventskonzert des Kammerchors und des Blechbläserensembles der Univerität Osnabrück unter der Leitung von Joachim Siegel statt.

Das Konzertmotto „... und wir zünden Lichter an“ wurde im stimmungsvoll erleuchteten Schlossinnenhof umgesetzt.

Trotz winterlicher Temperaturen wurde ein großes Publikum von den vorweihnachtlichen Klängen angelockt und ließ sich von einem abwechslungsreichen Programm, das die Bandbreite weihnachtlicher Stimmungen besinnlich und festlich, aber auch heiter und hoffnungsfroh aufgriff, unterhalten.

Es war ein atmosphärisches Konzert, das bei den Zuschauern große Vorfreude auf das Weihnachtsfest geweckt hat.

Einladung zum Gastvortrag „Unsere westliche Kunstmusik“!? Über Hegemonien in der musikalischen Bildung

am 06.12.2021 (16.15 - 17.45)
Prof. Dr. Thade Buchborn (Musikhochschule Freiburg)

Interkulturalität, stilistische Vielfalt, heterogene Klassenzimmer, Popmusik und Schüler*inneninteressen sind omnipräsente Schlagwörter in der (musik)pädagogischen Debatte und kaum jemand würde bestreiten, dass diese Themen wichtig sind. Doch wie wichtig sind sie im Alltag musikpädagogischer Praxis wirklich? Der Vortrag geht mit Bezug auf unterschiedliche Studien der Frage nach Hegemonien in Schulpraxis und Musiklehrer*innebildung nach und beleuchtet dazu die Zentralstellung klassischer Musik in unterschiedlichen Kontexten musikalischer Bildung. Grundlage bilden Gruppendiskussionen mit Musiklehrkräften, Lehrplananalysen und Untersuchungen zu Studienmöglichkeiten für angehende Musiklehrkräfte.

Dr. Thade Buchborn ist Professor für Musikpädagogik und Studienbereichsleiter für Lehramt Musik an der Hochschule für Musik Freiburg. In unterschiedlichen Forschungsprojekten widmet er sich dem Musik Erfinden im Musikunterricht, dem Umgang mit Interkulturalität, Praxen der Amateurmusik sowie Fragen der Musiklehrer*innebildung. Dabei arbeitet er insbesondere mit rekonstruktiven Methoden wie der Dokumentarischen Methode und entwickelnden Forschungsformaten wie der Design-based Research.

Der Vortrag findet statt im Rahmen des Seminars Klassische Musik! in der Schule? 
Sie können sich hier einwählen:

Thema: Vortrag Thade Buchborn
Zoom-Meeting beitreten
https://us02web.zoom.us/j/82803803885?pwd=enZzYm1FRldCSmRZRmlqamxrVTNzUT09
Meeting-ID: 828 0380 3885
Kenncode: 565973

Gelungenes Konzert "I Have a Dream!"

Nach schon bestandener Prüfung der Seminare „Orchesterleitung II“ und „Arrangieren“ konnten am Sonntag, den 14.11.21, zehn Studierende des IMM nun endlich ihre eigenen Arrangements vor Publikum uraufführen und dirigieren. Das Orchester bestand aus Kommilitonen und anderen begeisterten Musikern.

Mit Filmmusik von Disney sowie „The Lord of the Rings“ über ein Medley aus ABBA-Hits und Songs von Stevie Wonder und Frank Sinatra war für jeden etwas dabei. Und spätestens bei der Zugabe - der erneuten Aufführung des „Que rico el mambo“ - waren alle im Publikum auf den Beinen und die Studierenden wurden mit einem tosendem Applaus gefeiert.

Also im Ganzen: ein gelungenes Konzert, das sowohl den Zuschauern als auch den Musikern und Dirigenten bestimmt noch lange mit Freuden in Erinnerung bleiben wird!

Die neuen FSJ-Kräfte 2021/2022 stellen sich vor

Hallo zusammen, ich bin Caroline Schulze, 19 Jahre alt und liebe Musik. Seit dem 1. September habe ich die FSJ-Stelle Medienverwaltung und Veranstaltungstechnik inne. Die meiste Zeit bin ich in der Mediothek anzutreffen. Ich freue mich auf ein Jahr voller Musik und inspirierender Begegnungen!

Hallo alle miteinander, ich heiße Malina Geselbracht, bin 18 Jahre alt und die neue FSJ-Kraft in der Unimusik. In meiner Freizeit höre und mache ich leidenschaftlich Musik. Bei Fragen und Anliegen bin ich persönlich im Büro der Unimusik anzutreffen, ansonsten auch gerne per Mail oder Telefon. Ich freue mich auf ein Jahr voller neuer Erfahrungen und Bekanntschaften!

 

Bigband @ Home Vol. 3

Im Rahmen des Streaming-Konzerts "Section Workout" präsentierte die Uni Bigband unter der Leitung von Peter Witte ihr drittes Homeoffice Projekt "Don´t panic". Das Video als auch das gesamte Konzert, das mit der JazZtitude Bigband unter der Leitung von Simon Hagen entstanden ist, finden Sie unten als VoD verlinkt.

Viel Spaß!

Uni Bigband Osnabrück - Don´t panic

Uni Bigband Osnabrück & JazZtitude - Section Workout

Big Bands bereiten sich auf "Section Workout" vor

Dienstag, 20.07.2021, 19:30 Uhr, Online-Stream

Die Uni Bigband und die Big Band "JazZtitude" befinden sich aktuell in den Vorbereitungen für ihr Streaming-Event "Section Workout". Die Bands unter der Leitung von Peter Witte und Simon Hagen haben im laufenden Semester eine Reihe verschiedener Arrangements für kleinere Ensembles einstudiert, die sie nun aufzeichnen. Der Konzertmitschnitt wird am 20.07.2021 über den YouTube-Kanal der UniMusik gestreamt.

Weitere Informationen finden Sie hier!

Uni Bigband trotzt mal wieder der Pandemie

Nachdem die Jazzer der Uni Bigband Osnabrück schon Ende des letzten Semesters mit dem Video „50 ways to leave your lover“ auch ohne Präsenz den Corona Maßnahmen ein Schnippchen geschlagen haben und im Homeoffice einen Liveauftritt simulieren konnten, ist zu Beginn dieses Sommersemesters nun der zweite Coup gelungen: Mit dem Wayne Shorter Klassiker „Black Nile“ in einem Arrangement des Leiters Peter Witte stellen die Musiker*innen unter Beweis, dass es auch in schweren Zeiten wichtig und lohnend ist, mit viel Engagement das gemeinsame Musizieren aufrecht zu erhalten. Es ist sogar gelungen, ohne gemeinsame Proben einige Studierende des ersten Semesters zu integrieren und es klingt, als würde man schon jahrelang zusammenspielen.

Für die Bearbeitung des guten Sounds ist mal wieder Bigband-Hiwi Max Westkemper zu danken.

Unbedingt ansehen und anhören!

Uni Bigband Osnabrück: Black Nile

Best of - Uni Bigband Osnabrück bei SoundCloud

Fachschaft auf Instagram

Seitdem das Studieren in Präsenz nicht mehr uneingeschränkt möglich ist, präsentiert die Fachschaft über ihren Instagram-Kanal regelmäßig den „Musiktipp der Woche“. Studierende, Lehrende und Ehemalige des IMM lassen die Öffentlichkeit an ihren musikalischen Vorlieben und ganz persönlichen Musikempfehlungen teilhaben. Falls ihr Lust habt auf gute Musik, schaut gerne auf dem Instagram-Kanal der Fachschaft fsmusikuos vorbei und bleibt auf dem neusten Stand. Auch vergangene Musiktipps können weiterhin in den Story-Highlights angeschaut werden.

Hier geht’s zum Kanal: https://instagram.com/fsmusikuos?igshid=yo8y9ar1r7i6

30 Jahre Uni Bigband unter der Leitung von Peter Witte

Im Jahr 1990 hat Peter Witte die Uni Bigband Osnabrück in ihrer jetzigen Form ins Leben gerufen. Seitdem wurden unter seiner Leitung etliche Konzerte inner- und außerhalb der Universität gespielt. Darüber hinaus wurden vier CDs aufgenommen. Im Fokus standen dabei Latin-Jazz, Jazz-Rock und Hard Bop in eigenen Arrangements sowie Kompositionen aus den Federn der Mitglieder oder des Leiters. Peter Witte sorgt als Leiter der Big Band seit 1990 für viel Harmonie sowie positive Spannung und dafür, dass die Uni Bigband Osnabrück immer wieder ihren typischen Groove präsentiert.

Für den Sommer war ein Konzert zum Jubiläum geplant, das aufgrund der aktuellen Lage nicht stattfinden konnte. Als kleinen Ersatz hat die Uni Bigband ein Video mit dem Song 50 Ways to Leave Your Lover von Paul Simon im Arrangement von Peter Witte aufgenommen, das Sie unten verlinkt finden.

50 Ways to Leave Your Lover - Uni Big Band Osnabrück

Best of - Uni Bigband Osnabrück bei Soundcloud

Orientierungstag für Studieninteressierte 2020 an der UOS

Am 18. April 2020 veranstaltete der Fachschaftsrat Musik des Instituts für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Osnabrück erstmalig einen Orientierungstag für Studieninteressierte. Geplant waren ein kurzer Einblick in das Musikstudium in Osnabrück, ein Rundgang durch das Schloss (insbesondere durch die Räume des IMMs) sowie eine Simulation der im Juni anstehenden Eignungsprüfungen. Jedoch konnte dieser Tag aufgrund der Beschränkungen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie in dieser Weise leider nicht stattfinden.

Stattdessen organisierte der Fachschaftsrat einen digitalen Orientierungstag, an dem einige Studieninteressierte teilnahmen. Es war ein spannender sowie interessanter Vormittag, an dem neben einigen Musikstudierenden auch DozentInnen des Instituts mitwirkten. Das Feedback war trotz kleiner technischer Schwierigkeiten durchweg positiv, was die Idee bestärkt, den Orientierungstag auch in Zukunft als festen Bestandteil der angebotenen Studienvorbereitung (auch in Kooperation mit dem HIT) anzubieten.

Allen Mitwirkenden noch einmal ein herzliches Dankeschön und allen TeilnehmerInnen und BewerberInnen ganz viel Spaß, Freude und Erfolg bei den diesjährigen Eignungsprüfungen!

Kemp Förderpreis 2020

Auch unter den aktuell schwierigen Umständen war die Veranstaltung rund um den Kemp Förderpreis erfolgreich, wenn sie auch in einem etwas anderen Format als die Jahre zuvor stattfand. So ließ sich im Live-Stream auf Youtube ein spannender Wettbewerb verfolgen, aus welchem am Ende ein erster Platz, zwei zweite Plätze, sowie ein dritter Platz hervorgingen. Herzlich gratulieren wir:

Katharina Kohoff (1. Platz),

Lea Hufschmidt und Alexander Engelke, sowie Tabea Göbel (je 2. Platz) und

Johanna Bülter (3. Platz).

Fotos der Preisträger und weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter Studium/Förderpreise/Kemp-Preis bzw. in der Kemppreis 2020 Bildergalerie.

Preisträgerin Katharina Kohoff (1. Platz) und Begleitung Julia Habiger-Prause

Von Harem bis HipHop – Orientalismus in musikpädagogischen Zeitschriften

Herzliche Einladung zum online-Vortrag von Christina Busch am Montag, den 14.12.2020, 16.15 - 17.45

„Der Orient ist für das Abendland all das, was es selbst nicht ist.“ Mit diesen Worten deutet der französische Philosoph Michel Foucault 1961 bereits an, was Edward W. Said 17 Jahre später als Orientalismus bezeichnen wird. In seinem Hauptwerk Orientalism, das von vielen heute als Gründungsdokument der Postcolonial Studies angesehen wird, analysiert Said, wie der sogenannte Westen orientalistische Diskurse nutzt, um den „Orient“ als sein Anderes zu konstruieren und so dessen Beherrschung zu ermöglichen und zu rechtfertigen. Im Vortrag „Von Harem bis HipHop – Orientalismus in musikpädagogischen Zeitschriften“ wird erläutert, inwiefern die hier aufgedeckten orientalistischen Denkmuster, Argumentationsstrukturen und vor allen Dingen Bilder auch in heutigen Diskursen wirksam sind. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem musikpädagogischem Material; damit einhergehend wird auch die Rolle des Orientalismus für die „abendländische“ Musik näher beleuchtet.

Der Vortrag findet auf der Videoplattform ZOOM statt. Interessent*innen *innen melden sich bitte bei dorothee.barth@uni-osnabrueck.de. Sie erhalten dann am Montagvormittag den entsprechenden Teilnahmelink.

Christina Busch

Herzliche Einladung zum online-Vortrag am Montag, den 16.11.2020, 16.15 - 17.45 Die Musik des Balkan im Spannungsfeld von Tradition und Globalisierung Ein Vortrag von Edin Mujkanović

Markante Rhythmen, verträumte, schwelgerische sowie wilde, virtuose Melodien, kraftvolle Interpretationen, Tanz, Tränen und Lebensfreude: Die Musik des Balkans fasziniert durch die Vielfalt der Formen und Genres sowie der hohen Expressivität der Ausführung. Der Vortrag nimmt sie mit auf eine Reise durch ausgewählte Gefilde der Balkanregion und zeigt einige musikalische Schätze jenseits der bekannten Blasmusik. Erhellende Hintergrundinformationen und historische Zusammenhänge erleichtern den Zugang zum Verständnis des gemeinsamen kulturellen Erbes der Musik des Balkans.

Der Vortrag findet auf der Videoplattform ZOOM statt. Interessent*innen melden sich bitte bei dorothee.barth@uni-osnabrueck.de. Sie erhalten dann am Montagvormittag den entsprechenden Teilnahmelink.

Erasmus Dozentenmobilität nach L'Aquila

Vom 28.05. bis 08.06.2021 absolvierte Stefan Koim, Gitarrendozent am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik, im Rahmen der Dozentenmobilität einen Gastaufenthalt am Erasmus-Partnerinstitut Conservatorio di Musica "Alfredo Casella" in L'Aquila / Italien. Den Auftakt bildete sein Solokonzert in der 2011 eingeweihten Paper Concert Hall mit Werken für Barockgitarre und Konzertgitarre. Es schloss sich eine mehrtägige Masterclass an, an der elf Studierende aus verschiedenen Gitarrenklassen teilnahmen. Das Solospiel stand hierbei im Fokus, gleichzeitig wurde auch an kammermusikalischen Projekten in verschiedensten Besetzungen gearbeitet. Den Abschluss bildete ein hybrider musikalischer Vortrag mit dem Titel „Die Analyse zentraler Gitarrenakkordnotationssysteme zu Beginn des 17. Jahrhunderts“. Stefan Koims Staff-Teaching stieß bei Lehrenden und Studierenden durchweg auf positive Resonanz und festigt die lebendige Partnerschaft seit 2016 und das Inter-Institutional Agreement, das für die neue Projekt-Generation Erasmus+ bereits erneuert wurde. 

Im Bild: Stefan Koim

BeethovenHochDrei oder: Beethovens Geister - Music, Love and Wine

Sonntag, den 27.06.2021, 20 Uhr

Das Osnabrücker Klaviertrio TriOsarte widmet sich in Zusammenarbeit mit der Sorpranistin Natalia Atamanchuk und dem Schauspieler Helmut Thiele dem 250. Geburtstag Beethovens aus dem vergangenen Jahr. Neben bekannten kammermusikalischen Werken wie dem Geistertrio gibt es eine Auswahl von britischen Volksliedbearbeitungen für Gesang mit Klaviertrio aus Beethovens eigener Hand. Wiederentdeckte Juwelen! Helmut Thiele erzählt Berührendes und Lehrreiches über Beethoven als Mensch: So hängen music, love und wine zusammen.

Weitere Infomationen, sowie der Streaming-Link erscheinen in Kürze auf unserer Homepage unter "Nächste Konzerte":

Nächste Konzerte der Unimusik

Im Bild (v.l.n.r.): Julia Habiger-Prause, Dorothea Sack, Helmuth Thiele, Sandra Denby, Natalia Atamanchuk

Einladung zum Vortrag: Zur Rolle mentaler Grenzen im Nachdenken von Lehrkräften über Interkulturalität im Musikunterricht (Anne Bubinger)

Montag, den 14.06.2021, 16.00 (c.t.) - 18.00

Grenzen bestimmen auch heute noch - wie zahlreiche Alltagsbeispiele verdeutlichen – die gesellschaftlich-politischen Diskussionen unseres Zeitgeschehens und sind fest in unserem Nachdenken verankert. Als ambivalente Phänomene bieten sie einerseits Schutz und Sicherheit, können andererseits aber auch zu Machtinstrumenten werden, nämlich dann, wenn sie gleichzeitig ein- und ausschließen und damit unerwünschte soziale Unterscheidungsprozesse (z.B. Ethnizitäten) befördern. Anhand meiner qualitativ-empirischen Untersuchung konnte ich in Interviews mit Lehrkräften ermitteln, dass solche mentalen, in der Vorstellung existierende Grenzen von Musiklehrer*innen insbesondere in Bezug auf ethnische, musikkulturelle und nationalstaatliche Aspekte im interkulturellen Musikunterricht gezogen werden und unmittelbar mit dem unterrichtlichen Handeln der Lehrkräfte in Verbindung stehen. Im Vortrag sollen einerseits anhand ausgewählter Beispiele unterschiedliche Ebenen von Grenzziehungen sowie exemplarische Umgangsweisen der Lehrkräfte beleuchtet werden. Andererseits sollen die Erkenntnisse im Diskurs der Interkulturellen Musikpädagogik verortet und vor dem Hintergrund von postkolonialen, rassismuskritischen und intersektionalen Perspektiven diskutiert werden.  

Bitte melden Sie sich bei Interesse bei Prof. Dr. Dorothee Barth; dann bekommen Sie einen Zugangslink.

Im Bild: Anne Bubinger

Einladung zum Vortrag: Musizieren mit jungen Geflüchteten – die Al-Farabi Musikakademie Berlin (Kian Jazdi)

Montag, den 31.05.2021, 16.00 (c.t.) - 18.00

„…weil Musik verbindet“ lautet das Motto der Al-Farabi Musikakademie. In der Organisation begegnen sich junge Menschen beim gemeinsamen Musizieren. Kinder und Jugendliche, die allein oder mit ihren Familien nach Deutschland geflüchtet sind, treffen auf jene, deren Lebensmittelpunkt schon länger in Berlin liegt. In Chor und Instrumentalgruppen erleben sie eine Gemeinschaft der Verschiedenen – und die universelle Kraft der Musik.

In seinem Vortrag wird Kian Jazdi die Struktur und die Entwicklung der Organisation beleuchten. Die Musikakademie arbeitet dezentral mit 20
Kooperationspartnern in fünf, bald sieben Berliner Bezirken mit steigender Tendenz. Außerdem werden Einblicke in die tägliche Musikpraxis mit Kindern und Jugendlichen unterschiedlichster Milieus gegeben. Der Arbeitsalltag in der Al-Farabi Musikakademie ist mit besonderen Herausforderungen, nicht nur organisatorischer Struktur, verbunden.

Bitte melden Sie sich bei Interesse bei Prof. Dr. Dorothee Barth; dann bekommen Sie einen Zugangslink.